Alle Beiträge von nina

Es brennt

Gestern sah ich jemand eine dieser übergrossen unförmigen Einkaufstaschen tragen; diese länglichen, rechteckigen. Wäschweli? Und mir wurde bewusst, die grosse Schlacht geht in Kürze los. Die Gestelle der Grossverteiler sind zum Bersten gefüllt und Wochenzeitungen voll mit Spezialangeboten und neuen alten Rezepten. In der eigenen Familie der Geschenkepflicht seit Jahren enthoben wird nun auch bei Tenderonis Familie gewichtelt. Was bei 12 erwachsenen Menschen aus dem Schweizer Mittelstand durchaus Sinn macht. Wir brauchen nichts Leute, wir wollen einfach alles. Obwohl das Gefühl des Gebens doch ein Schönes ist. Deshalb bitte einfach in Massen. HIER also ein paar Geschenkideen, hinter denen ich auch zwei Jahre später noch stehe (jemand kriegt dieses Jahr 40 Enten von mir geschenkt. Quasi). Und wer seinen Liebsten gerne etwas Selbstgemachtes schenkt, oder dies sogar mit der/dem Beschenkten selbst produzieren will, kommt zu uns ins POPUPSTUDIO. Die Dezember Kurse sind hochgeladen. Feinifeini! Und falls ihr noch nie bei uns wart: es gibt Kuchen. Geschenk des Hauses. IMG_4596 2

Slow Food Youth

Einer meiner ersten Einträge HIER auf dieser Plattform trug denselben Titel und beschäftigte sich ebenfalls mit dem Thema Essen. Slow Food, um genau zu sein. Eine gute Sache, die es gilt, zu unterstützen. Vor allem auch die nächste Generation, die sich mit Herkunft und Zubereitung von Lebensmitteln beschäftigt. Im Herbst fuhr ich TRAM mit Emanuel Lobeck von SLOW FOOD YOUTH und bot ihm das #popupstudio_zh für den monatlichen SFY Stammtisch an. Selbiger fand nun gestern abend statt und war ein Fest. Ganz viele interessante Leute und Projekte und – HA! – ganz viel gutes Essen. Gestern wurde übrigens auch der Newsletter versendet mit viel Info zu neuen Kursen. Falls ihr,  sehr verehrte Leserinnen und Leser, ebenfalls zeitgerecht wissen wollt, wann welche Kurse statt finden, trag euch doch im SHOP selbst in die Liste ein (unten rechts).

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Viva

Gerne würde ich wie die grossen, professionellen Blogger meine Beiträge immer schon im Voraus planen, schreiben und rechtzeitig hoch laden. Aber da ich keine grosse professionelle Bloggerin bin, ist dem nicht so und ich sitze schwitzend in einem schlecht gelüfteten Bistrot mit der wohl langsamsten Internetverbindung der Welt und informiere hiermit, dass ich mich im sogenannten Kreativurlaub befinde – in Baja California. Batterien aufladen und so. Pssst: ein paar neue Kurse, die im November stattfinden, sind dafür bereits im SHOP. Und ein paar Fotos, wie immer, auf meinem Instagram. IMG_3661 Mehr Bilder und die Reiseroute von Mexico HIER, HIER und HIER.

Magenbrot

All die Jahre habe ich mich gewundert wo dieses sandige Gefühl zwischen den Zähnen herkommt, wenn man Magenbrot kaut. Weisch wasimein? Bis ich es nun gemacht habe, das Magenbrot. Es ist der Puderzucker. Schlicht und ergreifend. Und noch eine weitere Erkenntnis hatte ich: bubieinfach ist es zum machen. Das Magenbrot. Heisst übrigens so, wegen all der Gewürze, die drin sind. Die sollen bei der Verdauung helfen. Das glaube ich gern. Und die dunkle Farbe kommt vom Kakaopulver. Normalerweise koche oder backe ich diverse Male, bevor ich ein Rezept veröffentliche, aber das hier funktioniert so gut, die einzige Änderung wäre vielleicht, dass ich nächstes Mal ein kleineres Blech nehme, damit die Brötli nicht ganz so flach werden. Obwohl sie so ganz gut in den Mund passen. Viele davon. IMG_3448 Als ‚Brot‘ nahm ich mein Magenbrot weiterlesen

Schaffe schaffe Häusle baue

Letzte Woche war ich von Mittwoch bis Samstag in Belgien. Am Samstag fuhr ihr frühmorgens an die Küste und danach nach Brügge. Was dann ein gar arger Kontrast war. So viele Leute auf einmal. Ich lief also genau eine einzige Strasse runter (ohne Kanal, ohne Turm). Die war dann aber so schön, da hab ich glatt gefühlte 1000 Fotos geschossen. Und jetzt einen weiteren Grund, nebst Colin Farrell, endlich DIESEN FILM zu schauen. Bitte: IMG_3408 Schaffe schaffe Häusle baue weiterlesen

Zmorge, Zmittag, Znacht

Als Schweizerinnen und Schweizer geht es uns grundsätzlich mit Abstand besser als vielen (den meisten?) Menschen auf dieser Welt. Wir können hier in diesem Land z.B. abstimmen gehen, uns ausbilden und Teilzeit anstellen lassen, über Themen wie Gleichberechtigung bei Salärzahlungen oder Frauenquoten diskutieren. Und uns Gedanken darüber machen, wie wir uns ernähren. Sollten wir z.B. wollen, könnten wir auf Fleisch, Fisch, Geflügel oder allgemein Produkte mit tierischen Inhaltsstoffen verzichten. Darüber habe ich mir HIER schonmal Gedanken gemacht. Ich glaube allerdings, es ist gesünder – für uns und die Welt – bewusst zu konsumieren. Zu wissen, was wann wo wächst, wie es produziert, gelagert, transportiert und verarbeitet wird. Und wie viel davon tatsächlich als gesund gilt. Um Verbreitung von fundiertem Wissen zu diesem Thema macht sich vor allen anderen die 1986 in Italien gegründete Slow Food Bewegung stark. Und seit einigen Jahren in der Schweiz auch der Verein Slow Food Youth. Junge Leute, die sich mit dem Thema Ernährung in Zeiten der Globalisierung befassen und in diesem Bereich ganz viele tolle Anlässe organisieren. Gestern nachmittag z.B. eine z4iTramfahrt durch Zürich im Rahmen des Erlebnismonats Zürich isst. Bildschirmfoto 2015-09-13 um 20.35.01 Das Wort Zvieri steht übrigens für eine Zwischenmahlzeit am Nachmittag und wird im dazu gehörigen Täschli meist kleinen Kindern mit in den Kindergarten oder die Schule gegeben. Ich weiss gar nicht, warum Zmorge, Zmittag, Znacht weiterlesen